Hier haben wir Informationen für Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust zusammengestellt. Die Hafenstadt wird in Polen Gdańsk genannt und hat knapp 470.000 Einwohner. Sie ist die Hauptstadt Pommerns. Zusammen mit den Nachbarstädten Sopot und Gdingen (Gdynia) bildet Danzig einen Ballungsraum, der Dreistadt genannt wird. Das tausendjährige Danzig ist ein beliebtes Ziel von Ostsee Kreuzfahrten. Die meisten Kreuzfahrtschiffe laufen aber den großen Hafen von Gdynia (Gdingen) an. Im Hafen von Danzig können bisher nur kleine Kreuzfahrtschiffe anlegen. Danzig liegt in Reichweite von Stockholm und Helsinki, Lübeck und Riga und am Schnittpunkt einst wichtiger Handelswege, die für seinen wirtschaftlichen Aufstieg sorgten. Die polnische Metropole war eine begehrte Beute der Deutschordensritter, Mitglied der mächtigen Hanse und Zankapfel für Preußen und Slawen. Als Danzig 1945 unter polnische Verwaltung kam, lag es beinahe gänzlich in Schutt und Asche. Seither ist das glanzvolle architektonische Erbe aus stattlichen städtischen Bauten und prächtigen alten Häusern jedoch restauriert und wieder aufgebaut worden. Aber auch in jüngerer Vergangenheit hat die Stadt Geschichte geschrieben. Mit dem deutschen Angriff auf die Westerplatte begann der 2. Weltkrieg. Und zu Beginn der 1980er-Jahre hatte Lech Wałęsa mit seiner Solidarność einen entscheidenden Anteil am Fall des Kommunismus in Polen. Im Umland von Danzig gibt es mit der Festung Marienburg und dem KZ Stutthof weitere geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten.

Polen ist seit 2004 ein Mitglied der Europäischen Union (EU). Das Land ist Teil des Schengen-Raums, was bedeutet, dass es keine Grenzkontrollen zu anderen Schengen-Ländern gibt. Dies erleichtert die Reise für Bürger der EU. Polen verwendet weiterhin seine eigene historische Währung, den Złoty (PNL). Ein Euro entspricht derzeit ca. 4,20 Złoty. Stand: März 2025
Gdynia Cruise Terminal
Das Gdynia Cruise Terminal ist der Kreuzfahrthafen der polnischen Stadt Gdynia. Die Stadt liegt an der Ostsee im Norden Polens. Der Hafen dient als einer der wichtigsten Kreuzfahrthäfen des Landes. Viele Kreuzfahrtschiffe machen im Rahmen von Ostsee Kreuzfahrten hier fest.

Kreuzfahrtschiffe legen in der Regel am Nabrzeże Francuskie (Franzosen Pier) im großen Industriehafen von Gdynia an. Hier kann ein großes Kreuzfahrtschiff festmachen. Direkt neben dem Liegeplatz befindet sich das Auswanderermuseum Muzeum Emigracji in einem modernisierten alten Terminalgebäude. Für Landausflügler gibt es kein Gdynia Cruise Terminal und auch sonst wenig Infrastruktur. Landausflugsbusse können direkt auf die Mole fahren. Taxis warten sowohl auf dem Hafengelände als auch außerhalb. Direkt nebenan wurde ein modernes Fährterminal eingeweiht.
Kleine Kreuzfahrtschiffe können den Hafen der Stadt Danzig direkt anlaufen. Die meisten Kreuzfahrtschiffe machen direkt an der Westerplatte am Obrońców Westerplatte Quay fest. Eine Alternative ist der WOC II Quay um die Ecke. Das Stadtzentrum von Danzig ist ca. 10 Kilometer entfernt. Nach Angaben des Hafens stehen lizenzierte Taxis mit Preislisten (Festpreisen) zur Verfügung. Zudem gibt es häufig Shuttlebusse der Reedereien.
Landausflüge in Danzig (Gdynia) buchen
Für den Tag in Danzig werden an Bord zahlreiche organisierte Landausflüge angeboten. Wer es individueller mag oder von den hohen Landausflugspreisen an Bord abgeschreckt wird, sollte sich die Angebote lokaler Veranstalter einmal ansehen.
Landausflüge in kleinen Gruppen mit Hafenabholung, Pünktlich-zurück-zum-Schiff-Garantie und (meist) deutschsprachigen Reiseleitern gibt es bei Meine Landausflüge* (s. oben). Für Sicherheit bei der Ausflugsplanung sorgen eine „Geld-zurück“-Garantie (bei Hafenausfällen) und eine kostenlose Stornierungsoption bis 15 Tage vor dem Ausflugsdatum. Mit extra buchbarer Flex-Option sogar bis 60 Minuten vor Ausflugsbeginn. Weitere Aktivitäten und Kreuzfahrtausflüge in Danzig findet man bei GetYourGuide*.
Mobil in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust
Das Thema Mobilität ist ein zentraler Punkt für alle Kreuzfahrer, die ihre Kreuzfahrtausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust planen. Letztlich geht es um die Frage, wie man vom Hafen in Gdynia zu den gewünschten Landausflugszielen kommt. Dazu haben wir hier Informationen zusammengestellt. Vorab einige Entfernungsangaben zu beliebten Zielen für Landausflüge in Danzig (ab Nabrzeże Francuskie in Gdynia):
- Bahnhof Gdynia Glowna: 2,2 km
- Molo Południowe: 2,3 km
- Stadtstrand Plaża Miejska: 2,5 km
- Sopot Pier: 11 km
- Dom von Oliwa: 23 km
- Westerplatte: 29 km
- Danzig Langer Markt (Danziger Rechtstadt): 39 km
- Museum KZ Stutthof: 91,9 km
- Marienburg: 93 km

Gdynia ist Ziel aller größeren Kreuzfahrtschiffe mit Ziel Danzig. Direkt am Hafenausgang befindet sich eine Bushaltestelle (H). Mit dem Bus könnte man den Bahnhof der Stadtbahn SKM erreichen. Mögliche Ziele für einige Stunden in Gdynia auf eigene Faust sind die Molo Południowe (1) oder die Markthalle Hala Targowa (2). Gdynia verfügt auch über einen großen Ostseestrand (Palme).
Zu Fuß
Wer gut zu Fuß ist, könnte in Gdynia die Markthalle Miejska Hala Targowa (2 km), die Molo Południowe mit den Museumsschiffen (2,3 km) oder den Strand von Gdynia (2,5 km) zu Fuß erreichen. Der Bahnhof Gdynia Glowna ist vom Hafen 2,2 Kilometer entfernt.
Shuttlebusse
Normalerweise gibt es in Gdynia keine Shuttlebusse der Reederei. Dafür ist die Entfernung nach Danzig wohl auch einfach zu groß. Bei AIDA Cruises gab es unter der Bezeichnung „Danzig auf eigene Faust“ einen Bustransfer mit 4 Stunden Aufenthalt. Ähnliches gibt es vermutlich auch bei anderen Reedereien.

Öffentliche Busse
Die öffentlichen Verkehrsmittel werden von der lokalen Verkehrsgesellschaft ZKM Gdynia betrieben. Die Webseite ist leider nur in polnischer Sprache verfügbar. Trotzdem können öffentliche Busse für die Fahrt vom Hafen zum Bahnhof in Gdynia interessant sein. Wenn man den Bereich des Hafens verlässt, sieht man die Bushaltestellen „Dworzec Morski – Muzeum Emigracji“ gleich auf der linken Seite. Von hier fahren öffentliche Busse (z.B. der Linie 133) in Richtung Hauptbahnhof. Ein Einzelfahrschein kostet 4,80 zł und kann im Bus bezahlt werden. Manchmal akzeptieren die Busfahrer wohl auch Euro. Kreditkarten funktionieren in der Regel auch.
Taxis
Wer keinen geführten Landausflug gebucht hat, kann Danzig (Gdynia) auf eigene Faust mit einem der zahlreichen Taxis erreichen. Die Fahrzeit liegt bei ca. 45 Minuten. Man sieht die lange Schlange der wartenden Taxis bereits vom Schiff aus. Reguläre Taxis sind mit Taxametern ausgerüstet. Eine gute Alternative stellt die Uber App dar. Sie offeriert verschiedene Fahrzeugoptionen. Standard- oder Premiumfahrzeuge stehen zur Wahl. Die Nutzung der Uber App in Gdynia ist sicher – zudem benutzerfreundlich.
Es gibt aber auch viele Fahrer mit Auto, die bevorzugt als Reiseführer für den Tag fungieren und auch Deutsch oder Englisch sprechen. Üblicherweise wird ein Festpreis verhandelt. Mit einem Preis von ca. 30 Euro pro Stunde und Fahrzeug sollte man rechnen. Bei einer Buchung für den ganzen Tag wird es möglicherweise etwas günstiger. Bezahlt wird erst nach Rückkehr zum Hafen.

Stadtbahn SKM
Ein günstiges und schnelles Fortbewegungsmittel für Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust ist die Stadtbahn SKM. Die blaugelben Züge fahren vom Bahnhof Gdynia Glowna in kurzen Abständen über Sopot und Oliwa nach Danzig. Bis zum Bahnhof Danzig Glowny ist man nur ca. 35 Minuten unterwegs. Die einfache Fahrt kostet derzeit 9,60 Złoty. Die SKM-Tickets können an Fahrkartenautomaten und an Schaltern gekauft werden. An den Fahrkartenautomaten kann man zuerst die Sprache (Deutsch, Englisch, Polnisch) auswählen. Dann gibt man das Fahrziel (Gdansk Glowny) ein, wählt das Ticket aus und bezahlt. Als Zahlungsart kann man eine Kreditkarte, eine EC-Karte oder Bargeld auswählen. Die an Schaltern erworbenen Tickets müssen vor der Abfahrt an einem der gelben Stempelautomaten entwertet werden.
Am Bahnhof Gdansk Glowny angekommen, kann man die berühmten Sehenswürdigkeiten der Rechtstadt gut zu Fuß erreichen. Hier sind die Entfernungen nicht allzu groß. Bis zum Langen Markt geht man ca. 1,2 Kilometer. Die riesige Marienkirche ist sogar nur etwa 500 Meter vom Bahnhof entfernt. Wer möchte, kann auf der Rückfahrt nach Gdynia in Oliwa und/oder Sopot aussteigen. In Oliwa geht man von der Bahnstation gut einen Kilometer bis zum Dom. In Sopot könnte man durch eine Fußgängerzone ebenfalls ca. 1 Kilometer zur bekannten Seebrücke am Strand des Urlaubsortes laufen.
Highlights für Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust
Die Dreistadt – auf Polnisch Trójmiasto – ist ein Ballungsgebiet im Norden Polens. Er besteht aus Gdańsk, Gdynia und Sopot. Die drei Städte formen eine der größten urbanen Regionen des Landes. Sie haben eine große kulturelle wie wirtschaftliche Bedeutung. Gdańsk gilt als historische Hauptstadt. Die Stadt ist bekannt für ihre mittelalterliche Architektur sowie die prächtige Altstadt. Auch war sie als Handelsstadt wichtig, besonders in der Hansezeit. Gdynia dagegen ist eine moderne Hafenstadt. Sie entwickelte sich in den letzten Jahrhunderten zu einem Zentrum für Handel und Schifffahrt. Sopot ist ein eleganter Badeort. Berühmt ist er für seinen langen Pier und die entspannte Atmosphäre – die zieht jährlich viele Touristen an. Zusammen bieten diese Städte eine einmalige Mischung aus Historie, Kultur, Moderne und Natur. Die Dreistadt ist ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust. Die Landausflügler genießen die Strände der Ostsee oder eine lebendige Stadtatmosphäre.

Die Dreistadt auf einen Blick: 1-Seebad Sopot, 2-Oliwa (Vorort von Danzig), 3-Altstadt Danzig (Rechtstadt), 4-Westerplatte in Danzig (hier können kleine Kreuzfahrtschiffe anlegen). Große und größere Kreuzfahrtschiffe nutzen den Hafen von Gdynia.
Landausflugsziele in Gdynia
Gdynia liegt an der polnischen Ostseeküste. Die moderne Hafenstadt gehört zur Dreistadt, zusammen mit Gdańsk sowie Sopot. Im Unterschied zu den historischen Nachbarorten ist Gdynia relativ jung. Erst im 20. Jahrhundert entstand sie als bedeutender Handelshafen. Gdynia gilt als eine der dynamischsten Städte in Polen. Bekannt ist die Stadt für ihr maritimes Flair, breite Boulevards und moderne Bauten. Eine Hauptattraktion ist die Südliche Seebrücke (Molo Południowe). Dort können Besucher historische Schiffe sehen, etwa den Zerstörer ORP Błyskawica oder das Segelschiff Dar Pomorza. Zudem hat Gdynia schöne Sandstrände, grüne Parks und das Aquarium Gdynia, ein beliebtes Landausflugsziel für Familien. Dies sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten für Landausflüge in Gdynia auf eigene Faust.

Molo Południowe
Die Molo Południowe (Südmole) ist eine der berühmtesten Attraktionen in Gdynia. Die lange Mole bietet einen schönen Blick auf die Ostsee, historische Schiffe und moderne Yachten. Ein Höhepunkt ist der Platz Skwer Kościuszki. Dieser belebte Platz bietet Restaurants und Cafés ebenso wie Museen. Zwei berühmte Museumsschiffe liegen an der Molo Południowe vor Anker. Das eine ist der Zerstörer ORP Błyskawica – ein Kriegsschiff aus dem Zweiten Weltkrieg. Das andere ist das imposante Segelschiff Dar Pomorza. Es diente als Schulschiff. An der Molo Południowe befindet sich auch das Aquarium Gdynia. Es beherbergt eine Sammlung maritimer Tiere. Die Molo Południowe ist ein beliebter Ort für Spaziergänge und ein beliebtes Ziel für einen Stadtbummel in Gdynia.
Miejska Hala Targowa
Die Miejska Hala Targowa in Gdynia ist eine historische Markthalle. Sie zählt zu den bedeutendsten Einkaufszentren der Stadt. Errichtet wurde sie in den 1930er Jahren im modernen Stil. Bis heute ist sie ein beliebter Treffpunkt für Einheimische wie Besucher. Die Halle gliedert sich in verschiedene Bereiche. Dort gibt es frische Lebensmittel, handgefertigte Waren sowie regionale Spezialitäten. Besonders geschätzt wird der Markt für seine große Vielfalt an frischem Obst oder Gemüse. Auch Fisch, Fleisch, Käse sowie Backwaren findet man hier. Viele Waren kommen direkt von lokalen Bauern oder Fischern aus der Umgebung. Daher ist die Halle ein ausgezeichneter Ort, um authentische polnische Lebensmittel zu kosten.
Centrum Handlowe Riviera
Das Centrum Handlowe Riviera (centrumriviera.pl) ist Gdynias größtes Einkaufszentrum – sowie eines der modernsten in Nordpolen. Über 250 Geschäfte, viele Restaurants sowie Unterhaltungsangebote ziehen Einheimische genauso an wie Touristen. Die Mall bietet eine große Auswahl an internationalen sowie polnischen Marken. Mode-, Elektronikläden oder Kosmetikboutiquen sind vertreten. Doch nicht nur Einkaufserlebnisse gibt es: Ein großes Kino, Fitnessstudios sowie Spielbereiche für Kinder ergänzen das Angebot. Unterschiedliche Cafés sowie Restaurants laden zum Verweilen ein – von Fast-Food bis zur gehobenen Gastronomie. Die zentrale Lage sowie die gute Verkehrsanbindung machen das Centrum Handlowe Riviera leicht erreichbar.

Die Highlights von Gdynia: 1-Muzeum Emigracji w Gdyni, 2-Miejska Hala Targowa (Markthalle), 3-Sea Towers, 4-Molo Południowe, 5-ORP Błyskawica, 6-Dar Pomorza Segelschulschiff, 7-Aquarium Gdynia, 8-Plaża Miejska (Stadtstrand)
Stadtstrand Plaża Miejska
Die Plaża Miejska in Gdynia ist einer der gefragtesten Strände in Gdynia. Er befindet sich im Zentrum der Stadt – nur wenige Minuten zu Fuß von der Südmole und dem Platz Skwer Kościuszki entfernt. Besonders beliebt ist er bei Familien, Sonnenanbetern sowie Wassersportlern – dank feinem Sand und ruhigem Wasser. Der Strand bietet viele Annehmlichkeiten. Dazu gehören Spielplätze, Strandbars, Restaurants und etwa Sporteinrichtungen. In den Sommermonaten gibt es diverse Veranstaltungen – Open-Air-Konzerte sowie Beachvolleyball-Turniere inklusive. Die Promenade lädt zu Spaziergängen ein – sie bietet eine schöne Aussicht auf die Ostsee.
In südlicher Richtung schließen sich weitere Strände an, die im Prinzip bis Sopot reichen. Zu nennen sind zum Beispiel der Orlowo Beach oder der Redłowska Beach. Um diese Strände zu erreichen, benötigt man aber ein Verkehrsmittel.

Emigrationsmuseum Gdynia
Das Emigrationsmuseum Gdynia befindet sich im alten Hafengebäude am Französischen Kai, direkt neben den Kreuzfahrtschiffen. Es befasst sich mit der Historie polnischer Auswanderung. Es erzählt die berührenden Lebenswege vieler Polen, die ihr Land über die Jahrhunderte verlassen haben. Die Ausstellung zeigt verschiedene Wellen der Auswanderung. Dazu zählt die wirtschaftliche Emigration im 19. Jahrhundert. Aber auch politische Flüchtlinge im 20. Jahrhundert werden thematisiert. Das Museum bietet einen tiefen Einblick in die Schicksale der Auswanderer – mit interaktiven Exponaten, historischen Dokumenten, Fotografien oder persönlichen Berichten. Besonders eindrücklich sind die nachgebauten Schiffskabinen. Sie zeigen die Reisebedingungen früherer Tage. Seine Lage direkt am Hafen sowie die moderne Aufmachung machen das Emigrationsmuseum Gdynia zu einem lohnenden Ziel für Landausflüge in Gdynia.
Landausflugsziele in Danzig
Danzig, auf Polnisch Gdańsk, gehört zu den schönsten und historisch bedeutsamsten Städten in Polen. Sie liegt an der Ostsee und ist bekannt für ihre beeindruckende Altstadt, ihren wichtigen Hafen sowie ihre wechselvolle Geschichte. Danzig spielte in der Hanse eine zentrale Rolle. Das spiegelt sich in ihrer bemerkenswerten Architektur wider. Besonders sehenswert sind der Lange Markt mit dem Neptunbrunnen, das Rathaus – ein prachtvolles Gebäude – sowie das Krantor am Fluss Motława. Auch mit der jüngeren Geschichte Europas ist Danzig stark verbunden. Hier begann 1939 der Zweite Weltkrieg. In den 1980er Jahren entwickelte sich die Stadt zum Mittelpunkt der Solidarność-Bewegung, die zum Sturz des Kommunismus beitrug. Danzig ist jetzt eine lebendige Stadt mit vielen Museen, Restaurants sowie kulturellen Angeboten. Die Nähe zu den Ostseestränden und die Anbindung an die Dreistadt machen sie zu einem idealen Ziel für Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust.

Die Highlights von Danzig: 1-Danziger Rechtstadt (Altstadt), 2-Museum des 2. Weltkriegs, 3-Europäisches Zentrum der Solidarność, 4-Polsat Plus Arena Gdańsk (Bernsteinstadion), 5-Westerplatte
Danziger Rechtstadt
Die Rechtstadt, auf Polnisch Główne Miasto, verkörpert das historische Herz Danzigs. Sie stellt einen der bemerkenswertesten Altstadtbereiche Polens dar. Bekannt ist sie für prächtige Bürgerhäuser, mittelalterliche Gassen sowie bedeutende Sehenswürdigkeiten. Diese erinnern an die Blütezeit der Stadt in der Hanse. Der Lange Markt – Długi Targ – bildet das Zentrum der Rechtstadt. Dort finden sich das imposante Rathaus und der bekannte Neptunbrunnen ebenso wie der sehenswerte Artushof. Ein weiteres Wahrzeichen stellt das Krantor (Żuraw) dar, einst Hafenkran sowie Stadttor. Eine der berühmtesten Straßen bildet die Langgasse (Ulica Długa). Bunte Patrizierhäuser mit kunstvollen Fassaden säumen sie. Auch die Marienkirche beeindruckt – sie ist eine der größten Backsteinkirchen nördlich der Alpen. Die Danziger Rechtstadt verbindet Geschichte mit einer lebendigen Atmosphäre. Dies sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in der Danziger Rechtstadt:
Langer Markt (Długi Targ)
Der Lange Markt, auf Polnisch Długi Targ, ist das historische Herz Danzigs. Er gilt als einer der schönsten Plätze der Altstadt. Früher war er ein bedeutender Handelsplatz in der Hansezeit. Heute ist er ein beliebter Ort für Touristen sowie Einheimische. Prächtige Patrizierhäuser säumen den Markt. Ihre Fassaden sind kunstvoll gestaltet. Auch befinden sich dort einige der bekanntesten Wahrzeichen Danzigs. Das Rathaus gehört dazu – sein hoher Turm prägt das Stadtbild. Ebenso der berühmte Neptunbrunnen, ein Symbol der Stadt und ihrer maritimen Geschichte. Direkt dahinter liegt der Artushof. Er war einst ein Treffpunkt für Kaufleute sowie Adelige. Am Ende des Langen Marktes steht das Grüne Tor. Es diente früher als Residenz für polnische Könige. Mit seinen berühmten Sehenswürdigkeiten, einladenden Cafés und Geschäften ist der Długi Targ ein Muss für alle Besucher, die Danzig auf eigene Faust erkunden.

Artushof (Dwór Artusa)
Der Artushof in Danzig – auf Polnisch Dwór Artusa – gehört zu den schönsten Gebäuden der Stadt. Er steht für ihren einstigen Reichtum ebenso wie für ihre Wichtigkeit im Hansebund. Direkt am Langen Markt liegt er, nahe dem bekannten Neptunbrunnen. Der Artushof war im Mittelalter ein Treffpunkt. Kaufleute trafen sich hier, ebenso Adelige und Würdenträger. Er diente als Ort für gesellschaftliche Ereignisse, für Handelsgespräche ebenso wie für Feste. Das Gebäude beeindruckt mit einer verzierten Fassade. Sie ist im Stil des Manierismus gehalten, geschmückt mit Skulpturen und Wappen. Im Inneren erfreut die Große Halle. Sie besitzt kunstvolle Holzschnitzereien, Gemälde und einen der höchsten Kachelöfen Europas mit über 10 Metern. Heute ist der Artushof ein Museum und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Danzigs.
Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna)
Der Neptunbrunnen ist ein weiteres berühmtes Wahrzeichen Danzigs. Er steht mitten in der Rechtstadt am Langen Markt. 1633 wurde der Brunnen im Stil der Renaissance erbaut. Er zeigt den römischen Meeresgott Neptun. Mit seinem Dreizack beherrscht er das Wasser. Die Statue besteht aus Bronze – sie beeindruckt durch ihre kraftvolle Darstellung. Der Neptunbrunnen steht als Sinnbild für Danzigs Verbundenheit zur Seefahrt sowie zum Handel. Das gilt besonders für die Hansezeit, in der die Stadt ein wichtiges Handelszentrum war. Ursprünglich war der Brunnen außerdem ein Zeichen für Wohlstand sowie Unabhängigkeit. Der Neptunbrunnen ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch ein zentraler Treffpunkt.
Marienkirche (Bazylika Mariacka)
Die Marienkirche in Danzig – auf Polnisch Bazylika Mariacka genannt – gehört zu den größten Backsteinkirchen weltweit. Sie beeindruckt mit einer Länge von 105 Metern und einer Höhe von über 78 Metern. Die Marienkirche gilt als Meisterwerk gotischer Baukunst und wurde von 1343 bis 1502 erbaut. Besonders sehenswert sind das Altarbild, die Fenster sowie die Orgel. Diese gehört zu den größten in Polen. Auch beherbergt die Kirche viele Grabstätten wichtiger Danziger Personen.
Ein besonderes Highlight ist der Turm. Er bietet einen herrlichen Blick über die Stadt. Die mehr als 400 Stunden durch enge Gänge lohnen sich. Die Kirche ist ein bedeutendes religiöses Ziel – ebenso ein touristisches. Die Marienkirche liegt im Herzen der Rechtstadt, nahe dem Langen Markt. Man kann sie nicht übersehen. Die Besichtigung ist kostenlos. Für die Turmbesteigung wird eine geringe Gebühr verlangt. Im Sommer 2024 waren das 8 Złoty. Man konnte mit Karte zahlen.

Mariacka-Straße
Die Mariacka-Straße in Danzig gehört zu den reizvollsten Straßen der Altstadt. Sie beginnt an der Marienkirche und wird von Patrizierhäusern im gotischen sowie barocken Stil gesäumt. Die Mariacka-Straße ist besonders berühmt für ihre Juwelierläden. Diese bieten Bernsteinschmuck und Kunsthandwerk an. Danzig gilt als Zentrum des baltischen Bernsteins. Landausflügler erwerben hier schöne Schmuckstücke oder Souvenirs. Ein weiteres Highlight ist die Mariacka-Brücke. Von ihr hat man einen tollen Blick auf die Marienkirche und die historischen Gebäude in der Nachbarschaft. Die Mariacka-Straße ist ein Ort zum Flanieren, Einkaufen oder Fotografieren. Sie vermittelt ein authentisches Gefühl des alten Danzigs.
Goldenes Tor (Złota Brama)
Das Goldene Tor – auf Polnisch Złota Brama – markiert den Zugang zur Rechtstadt. Es handelt sich um ein beeindruckendes Stadttor im Barockstil. Außerdem verkörpert es eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Erbaut wurde es im 17. Jahrhundert. Der Name kommt von der goldenen Dekoration und den eleganten Verzierungen an der Fassade. Das Goldene Tor zeigt eindrucksvolle Skulpturen und Wappen. Dargestellt sind unter anderem mythologische Figuren sowie polnische Könige. Besonders hervorzuheben ist die Inschrift. Sie reflektiert den Reichtum ebenso wie die Unabhängigkeit Danzigs. Heute ist das Goldene Tor ein beliebtes Fotomotiv – und ein historisches Monument. Es bildet den Anfang der Langgasse (Ulica Długa). Diese zählt zu den bekanntesten Straßen Danzigs.

Sehenswürdigkeiten in der Danziger Rechtstadt: 1-Krantor, 2-Grüne Brücke, 3-Langer Markt, 4-Artushof, 5-Rathaus, 6-Langgasse, 7-Marienkirche, 8-Frauengasse (Bernsteingasse)
Langgasse (Ulica Długa)
Die Langgasse – auf Polnisch Ulica Długa – gehört zu den berühmtesten Straßen in Danzig. Sie stellt das historische Zentrum der Rechtstadt dar. Sie verbindet das Goldene Tor mit dem Langen Markt. Die Langgasse verkörpert ein schönes Beispiel für die Architektur aus der Hansezeit. Elegante Patrizierhäuser säumen die Straße. Sie beeindrucken mit ihren kunstvollen Fassaden und prächtigen Details. Die Straße ist auch ein beliebter Ort zum Einkaufen. Dort gibt es viele Geschäfte, Cafés und Restaurants, die eine einladende Atmosphäre schaffen. Besonders schön ist die Langgasse abends. Die historischen Gebäude werden sehr schön beleuchtet. Die Langgasse ist ein Topziel für den Tag in Danzig auf eigene Faust.
Bernsteinmuseum
Das Bernsteinmuseum in Danzig ist dem baltischen Bernstein gewidmet. Dieser war eines der wichtigsten Handelsgüter der Region. Das Museum befindet sich im historischen Stockturm der Rechtstadt, einem alten Gefängnisturm nahe dem Goldenen Tor. Es ist eine der wichtigsten Attraktionen für Bernsteinliebhaber. Die Sammlung umfasst eine beeindruckende Auswahl an Bernsteinschmuck, skulpturalen Kunstwerken und historischen Artefakten. Sie dokumentieren die lange Tradition des Bernsteinhandels und der Bernsteinverarbeitung in Danzig. Die prächtigen Bernsteinstücke sind besonders bemerkenswert. Auch die berühmte Bernsteinvitrine stellt ein Highlight der Ausstellung dar.

Das Krantor (Żuraw)
Das Krantor in Danzig, auf Polnisch Żuraw, gehört zu den bekanntesten und ältesten Wahrzeichen der Stadt. Es entstand im späten 14. Jahrhundert und diente zugleich als Hafenkran und als Stadttor. Der Żuraw war ein technisches Meisterstück. Er spielte eine wichtige Rolle im Hansehandel, denn er entlud die schweren Lasten der Hansekoggen. Mit 25 Metern Höhe und seiner Holz- und Backsteinarchitektur verkörpert das Krantor ein bemerkenswertes Zeugnis mittelalterlicher Ingenieurskunst. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Museum. Es dokumentiert die Geschichte des Krans – ebenfalls seine Bedeutung für die maritime Historie Danzigs. Zu den besonderen Ausstellungsstücken gehören historische Schiffsmodelle, Werkzeuge aus jener Ära sowie eine Sammlung maritimer Artefakte. Der Żuraw ist ein beliebtes Fotomotiv und eines der Wahrzeichen Danzigs.
Westerplatte
Die Westerplatte in Danzig ist ein Ort mit großer historischer Bedeutung. Sie gilt als Symbol für den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Hier fand am 1. September 1939 die erste Schlacht des Krieges statt. Die deutsche Kriegsmarine griff den polnischen Stützpunkt an. Damals war die Westerplatte eine militärische Garnison. Polnische Soldaten verteidigten sie. Die Westerplatte ist ein Denkmal und eine Gedenkstätte. Sie würdigt die Ereignisse von 1939 sowie die Tapferkeit der polnischen Verteidiger. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören das Denkmal der polnischen Soldaten – ebenso die Ruinen der einstigen Kasernen. Vom Gelände aus hat man einen tollen Blick auf die Danziger Bucht und den Hafen. Der Ort ist ein wichtiges Symbol für den Widerstand und das Erbe Polens im Zweiten Weltkrieg.
Europäisches Zentrum der Solidarność
Das Europäische Zentrum der Solidarność befindet sich in Danzig. Es widmet sich der Geschichte der Solidarność-Bewegung. Auch deren Rolle beim Sturz des Kommunismus in Polen wird beleuchtet. Das Zentrum steht auf dem Gelände der ehemaligen Leninwerft. Dort begannen 1980 die ersten Streiks – und die Gründung der Gewerkschaft Solidarność unter Lech Wałęsa. Das Zentrum bietet eine interaktive Ausstellung. Diese dokumentiert die Geschichte der Arbeiterbewegung. Ebenso den Widerstand gegen das kommunistische Regime sowie den Freiheitskampf. Multimediale Präsentationen, historische Dokumente oder persönliche Erzählungen von Beteiligten sind besondere Highlights. Das Europäische Zentrum der Solidarność vermittelt eine tiefere Einsicht in eine der wichtigsten Bewegungen des 20. Jahrhunderts.

Museum des Zweiten Weltkriegs
Das Museum des Zweiten Weltkriegs gehört zu den wichtigsten Museen in Polen. Es widmet sich der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und betrachtet die Geschehnisse aber aus globaler Sicht. Die Eröffnung war 2017. Das Museum befindet sich in einem modernen Gebäude mit beeindruckendem Design. Die Ausstellung zeigt militärische Ereignisse, beleuchtet aber auch menschliche Tragödien. Politische Veränderungen sowie soziale Auswirkungen des Konflikts sind ebenfalls Thema. Die Dauerausstellung hat verschiedene Themenbereiche. Krieg und Besatzung gehören dazu – ebenso Widerstand wie Kollaboration. Auch die Nachkriegszeit wird thematisiert. Das Museum des Zweiten Weltkriegs ist ein beliebtes Ziel für Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust.
Stadtteil Oliwa
Oliwa (deutsch: Oliva) ist ein grüner Stadtteil von Danzig. Der Ort ist für seine Geschichte sowie seine schöne Lage bekannt. Im Mittelalter war Oliwa ein wichtiger Ort für die Zisterzienser. Sie gründeten dort ein großes Kloster, dessen imposante Architektur noch heute beeindruckt. Das Kloster und der Dom zu Oliwa mit seinen berühmten Orgeln sind wichtige Sehenswürdigkeiten, die man sich anschauen sollte. Auch die Orgelkonzerte im Dom sind sehr beliebt.
Außerdem ist der Stadtteil für seine grünen Parks bekannt. Der Oliwa-Park liegt um das frühere Kloster herum und ist heute ein beliebter Ort zum Ausruhen. In Oliwa befindet sich zudem auch der Danziger Zoo. Das ikonische Hochhaus Olivia Star ist eine neue Sehenswürdigkeit. Oliwa ist ein wunderbarer Ort, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen – oder die Natur sowie die Geschichte Danzigs zu genießen. Park und Dom sind vom Bahnhof der SKM zu Fuß erreichbar. Ideal für einen Tag in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust.

Oliwa auf einen Blick: Von dem Bahnhof der SKM kann man die Kathedrale (1) und den schönen Park (2) zu Fuß erreichen.
Landausflugsziele in Sopot
Sopot liegt malerisch an der Ostsee – zwischen Danzig und Gdynia. Der Urlaubsort ist bekannt für seine Promenade, den wunderschönen Strand und die lange Seebrücke Molo. Sopot ist ein beliebtes Ziel für Erholung, Kultur sowie Unterhaltung. Die Stadt hat sich als Kurort etabliert. Jedes Jahr kommen viele Besucher, die die heilenden Eigenschaften des Meeres schätzen. Besonders bekannt ist der lange Sandstrand, einer der schönsten an der polnischen Ostseeküste. Das Wahrzeichen von Sopot ist die Seebrücke Molo. Die längste Seebrücke Europas erstreckt sich weit in die Ostsee. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf die Küste.
Sopot ist zudem für seine Architektur bekannt, speziell das Krzywy Domek – ein Gebäude mit verzerrter, fast märchenhafter Fassade. Zudem hat die Stadt ein lebendiges Kulturangebot mit Konzerten, Festivals oder Theateraufführungen. Das Sopot Festival ist eines der bekanntesten Musikfestivals Polens. Es lockt jedes Jahr viele Besucher an. Mit dieser Mischung aus Natur, Kultur und ebenso Entspannung ist Sopot ein ideales Landausflugsziel für einen abwechslungsreichen Aufenthalt in der Danziger Bucht. Vom SKM-Bahnhof kann man über die schöne Einkaufsstraße Monte Cassino in Richtung Meer und Seebrücke bummeln. Ideal für einen Tag in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust.

Sopot auf eigene Faust: 1-Seebrücke Molo und Strand, 2-Boulevard Monte Cassino, 3-Krummes Haus
Landausflüge im Umland
Die Umgebung von Danzig und Gdynia bietet viele interessante Landausflugsziele. Die Marienburg gehört zu den größten Backsteinburgen der Welt – sie ist UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ritter des Deutschen Ordens bauten die Festung im 13. Jahrhundert. Das KZ Stutthof befand sich in der Nähe von Danzig. Dort inhaftierten, folterten und ermordeten die Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg Tausende. Heute erinnert die Gedenkstätte an die Opfer. Sie dokumentiert die Geschichte des Holocausts. Viele Ziele für erlebnisreiche Landausflüge in Danzig (Gdynia) auf eigene Faust.
Marienburg
Die Marienburg (polnisch: Zamek w Malborku) gehört zu den größten Burganlagen Europas – ein beeindruckendes UNESCO-Weltkulturerbe. Sie liegt bei Malbork, etwa 60 Kilometer südlich von Danzig. Im 13. Jahrhundert errichteten die Ritter des Deutschen Ordens die Burg. Im Mittelalter war die Marienburg die Hauptburg des Ordensstaates – sie diente als militärisches Zentrum sowie als administratives Zentrum. Die Burganlage verkörpert ein Meisterwerk der gotischen Architektur. Eine Vielzahl von Hallen, Höfen, Türmen oder Kapellen gehört dazu. Besonders eindrucksvoll ist der Große Palast – das zentrale Gebäude der Burg. Auch die Burgmauern sowie die Wassergräben sind sehenswert, denn sie schützten die Festung. Ebenso bemerkenswert sind der Burgpark oder die Burgkirche.

Heute beherbergt die Marienburg ein Museum. Es dokumentiert die Geschichte der Burg und des Deutschen Ordens. Ausstellungen zur mittelalterlichen Kriegsführung, Kunst oder zum Alltagsleben begeistern. Auch eine Sammlung historischer Artefakte lockt Interessierte. Die Marienburg zieht jedes Jahr Tausende Besucher an, die die prachtvolle Architektur wie auch die reiche Geschichte dieses Bauwerks erleben wollen.
Museum KZ Stutthof
Das Museum KZ Stutthof liegt unweit von Sztutowo, rund 92 Kilometer östlich von Gdynia. Es gehört zu den bedeutendsten Gedenkstätten des Zweiten Weltkriegs in Polen. Die Nationalsozialisten gründeten den einstigen Konzentrationslager-Komplex 1939. Es war eines der ersten Lager, das in Polen entstand. Stutthof war im Krieg ein Ort des Leids. Dort wurden Tausende Menschen inhaftiert, ebenso wie ermordet. Vor allem Juden, Roma sowie politische Gefangene aus ganz Europa. Das Museum beinhaltet die erhaltenen Teile des früheren Lagers – darunter Baracken, Wachtürme und Zellen. Auch das Denkmal sowie die Gaskammer, die an die Gräueltaten erinnern, sind dort. Ausstellungen im Museum dokumentieren die Geschichte des Lagers, das Leben der Gefangenen und die Befreiung durch sowjetische Truppen 1945. Gezeigt werden Fotografien und Dokumente, darüber hinaus persönliche Gegenstände der Opfer, die die grausame Realität des Lagers verdeutlichen. Das Museum gilt als ein wichtiger Ort des Gedenkens – ein Mahnmal gegen das Vergessen.
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